Siemens Healthineers: Test komplexer Laborautomatisierungslösungen

Wie virtuelle Komponenten und automatisierte Tests die Time-to-Market verkürzen

CANoe
CANoe MedTech
vTESTstudio
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Unser Kunde Siemens Healthineers suchte nach einer umfassenden Lösung, um einzelne Komponenten eines hochmodularen Systems für die Laborautomatisierung effizient zu testen.

Der Kunde

Siemens Healthineers ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Medizintechnik und beschäftigt über 65.000 Fachkräfte, die daran arbeiten, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich zu verbessern. Mit einem starken Fokus auf Innovation treibt das Unternehmen digitale Technologien voran, die die In-vitro-Diagnostik, die bildgesteuerte Therapie, die In-vivo-Diagnostik und die innovative Krebsbehandlung verbessern.

Die Herausforderung

Komponententests ohne Hardware

Die Atellica-Lösung vereint Immunoassay- und klinisch-chemische Analysen und bietet maximale Produktivität bei der Verarbeitung von Hunderten von Proben pro Stunde. Ihre modulare Architektur bietet eine anpassbare Lösung für vielfältige Anwendungen und ermöglicht die kontinuierliche Weiterentwicklung und Aktualisierung einzelner Komponenten.
Das Testen der einzelnen Komponenten eines modularen Systems wie Atellica erfordert vielseitige und voll funktionsfähige Testsysteme. Diese müssen allen Entwicklungsteams zur Verfügung stehen, die an den Komponenten des Systems arbeiten – von den Systemdesignern bis hin zu den Testingenieuren in der Endfertigung.Zudem muss das Testsystem jederzeit den aktuellen Entwicklungsstand abbilden. Es wurde eine spezielle Testlösung benötigt, um die Integration jeder einzelnen Komponente isoliert zu überprüfen, ohne jedem einzelnen Entwickler teure Hardware zur Verfügung stellen zu müssen, und um so ein gleichzeitiges Arbeiten zu ermöglichen.

Die Lösung

Flexibilität durch Simulation einzelner Systemkomponenten
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, setzte Siemens Healthineers das Systemtest- und Simulations-Tool CANoe von Vector ein. Die Software simuliert einzelne Systemkomponenten und kommuniziert dabei über das Vector-VN-Interface mit den entsprechenden realen Hardwarekomponenten. Dieser Simulationsansatz bietet ein hohes Maß an Flexibilität und ermöglicht es, neue Funktionen in frühen Entwicklungsphasen einfacher und schneller zu implementieren und zu testen – und das bei hoher Testabdeckung. Zudem lassen sich damit Grenzfälle untersuchen, die sich mit realer Hardware nur schwer systematisch reproduzieren lassen, wodurch schwerwiegende Probleme vermieden werden, die andernfalls möglicherweise erst später im Einsatz entdeckt würden. Durch die deutliche Reduzierung der Hardwareabhängigkeiten werden wertvolle Entwicklungszeit und Kosten eingespart. Darüber hinaus profitieren Entwickler von unmittelbarem visuellem Feedback und der Möglichkeit, auf explorative Weise mit virtuellen Komponenten zu interagieren, was das Debugging erleichtert und das Systemverständnis verbessert. Mithilfe von vTESTstudio konnten Tester automatisierte Testfälle effizient entwerfen, was zu einem schnelleren, konsistenteren und zuverlässigeren Verifikations- und Validierungsprozess führte.
Die frühe Verfügbarkeit virtueller Systemkomponenten und der einfache Zugriff darauf beschleunigen den Entwicklungsprozess, senken die Kosten und verkürzen die Time-to-Market.

Die Vorteile

Qualitätssteigerung bei gleichzeitiger Zeitersparnis
Durch den Einsatz von CANoe, vTESTstudio und der dazugehörigen Hardware hat Siemens Healthineers eine Lösung gefunden, um Hardware-Abhängigkeiten zu überwinden, Tests zu automatisieren und die Entwicklung zu beschleunigen.

  • Kosteneinsparungen und Geschwindigkeit: Da keine teure Hardware mehr für jeden einzelnen Entwickler erforderlich war, konnten erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Dies ermöglichte schnellere Entwicklungszyklen und eine kürzere Markteinführungszeit, was Siemens Healthineers einen Wettbewerbsvorteil verschaffte.
  • Verbesserte Qualität: Die unkomplizierte Simulation von Grenzfällen gewährleistet eine hohe Produktqualität und Robustheit im Einsatz, wodurch das Risiko kostspieliger Fehlerbehebungen nach der Markteinführung reduziert und die Zufriedenheit der Kunden gesteigert wird.
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Mit CANoe lassen sich Simulationen unkompliziert umsetzen und schnell an neue Anforderungen anpassen, sodass das System mit den sich ändernden Bedürfnissen mitwachsen kann.
  • Umfassende Tests: Die Vector-Hardware ermöglicht den Zugriff auf die Buskommunikation und deren Auswertung für verschiedene CAN-, Ethernet- oder serielle Protokolle sowie für analoge und digitale Ein- und Ausgänge, was umfassende automatisierte Tests aller Komponenten ermöglicht. Die Erzeugung von Testfällen wird durch vTESTstudio vereinfacht.
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