
Vector Medical Engineering Symposium 2026
14. und 15. Oktober 2026
Vector Campus Karlsruhe
Die Anmeldung für das 4. Vector Medical Engineering Symposium ist nun möglich.
Nehmen Sie an zwei Tagen teil, die ganz im Zeichen der Förderung von Innovation, Qualität und Effizienz bei medizinischer Embedded Software und softwaregesteuerten Systemen stehen. Das Vector Medical Engineering Symposium bringt Experten aus den Bereichen Management, Entwicklung, Forschung und Gesundheitswesen zusammen, um die neuesten Trends, Herausforderungen und praktischen Lösungen zu erörtern.
Das Programm vereint Fachvorträge, eine spezielle Fachausstellung, ein Panel, praxisorientierte Workshops und wertvolle Gelegenheiten zum Networking – und erzeugt so ein fokussiertes Forum zum Austauschen von Ideen, Erlangen neuer Erkenntnisse und zur Gestaltung der Zukunft der Medizintechnik.
Schwerpunkt des Programms
Die Tagesordnung gliedert sich in drei Kernthemen, die derzeit die Medizintechnik prägen.
KI in der Medizintechnik
Erfahren Sie, in welchen Bereichen KI in der Medizintechnik einen konkreten Mehrwert erzeugen kann – von datengestützter Entwicklung und Simulation über Schulungen und Assistenzsysteme bis hin zu zukünftigen klinischen Arbeitsabläufen.
Softwaregesteuerte Medizingeräte
Erhalten Sie Einblicke in die Architektur, Embedded Software, virtuelle Entwicklung, Testverfahren und das Lebenszyklus-Engineering für zunehmend softwaregesteuerte medizinische Systeme.
Interoperabilität und IEEE 11073 SDC
Entdecken Sie praktische Ansätze für vernetzte medizinische Geräte, standardisierte Kommunikation, überprüfbare Integration und herstellerunabhängige Interoperabilität in klinischen Umgebungen.
Was Sie erwartet
Das Vector Medical Engineering Symposium 2026 beginnt am Mittwoch, dem 14. Oktober, um 12:00 Uhr auf dem Vector-Campus in Karlsruhe. Der erste Tag endet mit einem informellen Beisammensein.
Die Vorträge am zweiten Tag, Donnerstag, dem 15. Oktober, finden von 9:00 bis 15:00 Uhr statt; im Anschluss daran bestehen Möglichkeiten zur Teilnahme an Workshops.


Das Programm schließt ein
- Keynotes mit strategischen Perspektiven aus den Bereichen Medizintechnik, Softwareentwicklung und klinische Praxis
- Fachvorträge zu aktuellen Herausforderungen in der Medizintechnik für Geräte
- Panel-Diskussion zu Zukunftsthemen in der Medizintechnik
- Ausstellung mit Einblicken in die Technologie und Gelegenheiten zum Austauschen
- Praktische Workshops zu SDC, CANopen und der Swosh-Softwareplattform / SIL & HIL
- Treffen zum Aufbau eines Netzwerks und zum Austauschen innerhalb der Community am Mittwochabend
Bestätigte Programm-Highlights
Das Programm nimmt Gestalt an. Entdecken Sie die ersten bestätigten Höhepunkte – weitere Referenten, Vorträge und ausführliche Zusammenfassungen werden fortlaufend bekannt gegeben.


Keynote: Vernetzte Gesundheitsversorgung: Prinzipien der Automobil-Software in der modernen Medizin
Prof. Dr.-Ing. Eric Sax, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Wie können praktische Erfahrungen aus der Automobil-Softwareentwicklung dazu beitragen, die Zukunft der Medizintechnik mitzugestalten? In diesem Hauptvortrag werden übertragbare Prinzipien wie softwaregesteuerte Funktionalität, modellbasierte Entwicklung, kontinuierliche Updates, Cloud-Verbindung, Anomalieerkennung, Cybersecurity und sicherheitskritische Validierung beleuchtet.


Keynote: Moderne computergestützte Konzepte für die chirurgische Simulation und Ausbildung sowie Modelle für das praktische Training in der Neurochirurgie
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Spetzger, Klinikum Karlsruhe – SKK / Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Dieser Hauptvortrag stellt moderne Simulations- und Schulungskonzepte für die Neurochirurgie vor, einschließlich Virtual Reality, Augmented Reality und praktischer Hands-on-Trainingsmodelle. Die Veranstaltung zeigt, wie computergestützte Ausbildung die chirurgische Ausbildung unterstützen, Fachkompetenzen erhalten und zur Patientensicherheit beitragen kann.


Keynote: Die SDS-Strategie von Vector für den Medizintechnikmarkt
Dr. Thomas Beck, Geschäftsführer, Vector Informatik
Softwaredefinierte Systeme verändern die Art und Weise, wie Medizinprodukte entwickelt, integriert, validiert und gewartet werden. In dieser Keynote wird die strategische Perspektive von Vector dargelegt, wie das Unternehmen MedTech-Unternehmen mit Tools, Embedded Software und Engineering-Dienstleistungen für die Entwicklung softwaredefinierter Medizinprodukte unterstützt.
Podiumsdiskussion: Softwaredefiniert und dennoch sicher: Wie schnell kann die Medizintechnik innovativ sein?
Experten aus den Bereichen Fertigung, Zulassungswesen, Beratung und Vector
Softwaredefinierte Medizinprodukte, KI, Cybersecurity, Regulierung und globale Wettbewerbsfähigkeit sind zunehmend miteinander verflochten. Diese Podiumsdiskussion befasst sich damit, wie MedTech-Unternehmen Innovationen beschleunigen können, ohne dabei die Patientensicherheit, das Vertrauen der Aufsichtsbehörden und wirtschaftlich tragfähige Entwicklungsmodelle zu beeinträchtigen.
Zu den Themen gehören Continuous Delivery in regulierten Umgebungen, die Häufigkeit der Updates für zugelassene Medizinprodukte, agile Entwicklung im Vergleich zu stabilen Produktkonfigurationen, die Neubewertung und Rezertifizierung von Softwareänderungen, Regulierung als Hindernis oder Vorteil sowie die Haftung nach Software- oder KI-Updates.
Workshop-Angebote
Die Workshops dauern jeweils etwa eine Stunde und finden am zweiten Veranstaltungstag unmittelbar im Anschluss an die Vorträge zweimal statt. So haben Sie die Möglichkeit, an bis zu zwei der drei angebotenen Workshops teilzunehmen. Bitte wählen Sie Ihre Workshops bei der Anmeldung aus.
Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
CANopen: In 20 Minuten vom EDS zur Restbussimulation
CANopen ist ein wichtiger Standard in der modernen Kommunikation medizinischer Geräte. Erfahren Sie in einem kompakten, praxisorientierten Workshop, wie Sie eine CANopen-Netzwerksimulation mithilfe einer vorgegebenen EDS-Datei sowie einer Simulations- und Testumgebung effizient umsetzen können.
Die Simulation von CANopen-Geräten in frühen Phasen des Entwicklungsprozesses hat entscheidenden Einfluss auf Ihre Gesamtentwicklungszeit und die Qualität der Implementierung.
Ihr Gastgeber ist Kai Jansen
„Shift Left“, schneller auf den Markt: Swosh – das einheitliche Embedded-Ökosystem ...
… für die moderne Entwicklung medizinischer Geräte.
Die kurzfristige Veralterung von Hardware kann für Entwicklungsteams große Herausforderungen erzeugen, insbesondere bei komplexen, qualitätskritischen Systemen.
In diesem Workshop zeigen wir anhand einer praktischen End-to-End-Demonstration, wie Hardwareänderungen effizient und mit reduziertem Risiko bewältigt werden können. Die Teilnehmer erfahren, wie der Austausch obsoleter Komponenten den bestehenden Software-Stack beeinflusst – und wie sie dies strukturiert angehen können.
Im Mittelpunkt steht ein konsequenter „Shift-Left“-Ansatz: Softwareanpassungen werden frühzeitig in der Entwicklungsumgebung implementiert, mittels „Software-in-the-Loop“ getestet, in ein virtualisiertes System integriert und schließlich mit „Hardware-in-the-Loop“ validiert.
Ihr Gastgeber ist Dr. Lars Braun
Entwicklung medizinischer Geräte im SDC-Ökosystem – Ein testgetriebener Ansatz
IEEE 111073 SDC ist zweifellos der neue Standard für Interoperabilität im Operationssaal und auf der Intensivstation.
Dieser Workshop bietet eine Einleitung in die Implementierung von SDC-kompatiblen Geräten und deren Prüfung.
Workshop-Leiter: Nadine Schnabel und Marvin Gerhardt.
Die Tagesordnung auf einen Blick
| Datum | Uhrzeit | Programm |
|---|---|---|
| Mittwoch, 14. Oktober | 12:00–18:00 | Keynotes, Fachvorträge und Panel-Diskussion; Ausstellung |
| Mittwoch, 14. Oktober | 18:30–22:00 | Geselliges Beisammensein und Netzwerk |
| Donnerstag, 15. Oktober | 09:00–15:00 | Fachvorträge und Ausstellung |
| Donnerstag, 15. Oktober | 15:00–16:50 | Praktische Workshops |


Rückblick: Symposium für medizinische Technik „Vector“ 2025
Das Vector Medical Engineering Symposium, das im Oktober 2025 stattfand, entwickelte sich zu einer bedeutenden internationalen Veranstaltung für die MedTech-Branche. An zwei Tagen erlebten die Teilnehmer Fachvorträge, technische Vertiefungen und lebhafte Diskussionen.

