Neuerungen in VectorCAST 2026
VectorCAST 2026 erweitert die Plattform um neue Funktionen in den Bereichen Testerstellung, Abdeckungsanzeige und KI-gestützte Testerzeugung.
Was gibt es Neues?
KI-gestützte Generierung von Anforderungen und Tests
Befehlszeilenprogramme stellen nun eine Verbindung mit Large Language Models her, um anforderungsbasierte Unit-Tests und codebasierte Anforderungen zu generieren. Jedes erzeugte Artefakt ist vollständig transparent, wobei Sie in jedem Schritt vollständigen Einblick in Eingaben, Ausgaben und Zuordnungen haben, bevor Daten in einen Verifikationsworkflow gelangen.
Was dies für Ihr Programm bedeutet: Teams , die anforderungsbasierte Tests manuell durchführen, können die anfängliche Anforderungszuordnung und die Generierung von Testfällen an das LLM ihrer Wahl auslagern und diese anschließend vor der Übernahme überprüfen und freigeben. Dabei bleibt die vollständige Rückverfolgbarkeit durchgehend gewährleistet. Erfahren Sie hier mehr über die KI-Funktionen von VectorCAST.
Einheitliche Ansichten zur Projekt- und Unit-Abdeckung
Die Abdeckung auf Projektebene und auf Unit-Ebene wird nun gemeinsam im "Unit Coverage Viewer" angezeigt. Bislang waren hierfür separate Ansichten erforderlich, was bei der Evaluierung der Gesamtvollständigkeit der Tests zu unnötigen Kontextwechseln führte. Beide sind nun an ein und derselben Stelle verfügbar.
Was dies für Ihr Programm bedeutet: Abdeckungsüberprüfungen erfolgen schneller. Bewerten Sie die Vollständigkeit sowohl auf Unit-Ebene als auch auf Projektebene, ohne zwischen den Ansichten hin- und herwechseln zu müssen.
Native GoogleTest-Unterstützung in "Coded Tests"
Bestehende GoogleTest-Suiten lassen sich nun ohne Neuprogrammierungdirekt in VectorCAST Coded Tests integrieren . Die Ausführung, die Abdeckungsanalyse und die Berichterstellung funktionieren innerhalb der VectorCAST-Verifikationsworkflows wie erwartet. Eine Migration der Testlogik ist nicht erforderlich.
Was dies für Ihr Programm bedeutet: Teams mit einer etablierten GoogleTest-Suite können diese in eine zertifizierte, mit Instrumentierung für Abdeckungsmessung ausgestattete VectorCAST-Umgebung integrieren, ohne bestehende Investitionen in Tests zu verlieren.
Mock-Unterstützung für C-Funktionen
Im xUnit-Framework steht nun eine native Mock-Unterstützung für C-Funktionen zur Verfügung. Die zu testenden Units können ohne externe Mocking-Mechanismen isoliert werden, wodurch der Testcode in sich geschlossen bleibt und der Wartungsaufwand Ihrer Testsuite reduziert wird.
Was dies für Ihr Programm bedeutet: Das Mocking von C-Funktionen erfordert keine manuelle Stub-Verwaltung und kein separates Framework mehr. Der Testcode bleibt übersichtlicher und die Isolationsgrenze ist eindeutig definiert.
ATG-Ausgabe als C++-Dateien
Die automatische Testgenerierung (ATG) generiert nun über die Option „--vc-coded-tests“ überprüfbaren C++-Quellcode . Die generierten Tests können versionsverwaltet, in Pull-Anfragen überprüft und mit denselben Tools verwaltet werden wie der Rest Ihrer Codebasis.
Was dies für Ihr Programm bedeutet: Die ATG-Ausgabe kann zusammen mit dem Produktionscode in die Quellcodeverwaltung eingecheckt, in Pull-Anfragen überprüft und mit denselben Tools verwaltet werden wie der Rest Ihrer Codebasis.
VectorCAST – Versionshinweise
Unterstützte Plattformen
VectorCAST 2026 ist unter Windows und Linux verfügbar.
Windows 64-Bit
- Windows 10 oder höher
- Windows Server 2016 oder höher
Linux 64-Bit
VectorCAST wird unter Linux als Paket eines Drittanbieters installiert und wird nicht von apt, rpm oder anderen Paketmanagern verwaltet. Informationen zu distributionsspezifischen Bibliotheksanforderungen finden Sie im VectorCAST-Installationshandbuch.