
Programmieren von Steuergeräten über CAN, CAN FD, FlexRay, LIN oder Ethernet
Gestalten Sie die Zukunft der Steuergeräteprogrammierung mit vFlash – der intuitiven, leistungsstarken Lösung zum Flashen von Steuergeräten über die Diagnose (UDS). Ganz gleich, ob Sie Steuergeräte entwickeln, validieren oder aktualisieren: vFlash hilft Ihnen, schneller zu arbeiten, effizienter zu agieren und projektübergreifend flexibel zu bleiben.
Dank des intelligenten Plug-in-Konzepts passt sich vFlash Ihren spezifischen Anforderungen an und lässt sich nahtlos in vielfältige Entwicklungs- und Reprogrammierungs-Workflows integrieren. Profitieren Sie von einer umfassenden OEM-Abdeckung mit Unterstützung für mehr als 300 Flash-Spezifikationen von über 140 Fahrzeugherstellern und erweitern Sie die Lösung problemlos, wann immer sich Ihre Projekte weiterentwickeln.
Von einzelnen Steuergeräte-Updates bis hin zu parallelen Flash-Szenarien bietet Ihnen vFlash die Sicherheit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, die Sie benötigen, um zuverlässige Steuergeräte-Software-Updates zu einem nahtlosen Bestandteil der modernen Fahrzeugentwicklung zu machen.
Vorteile
Flexibel
- Flashen über alle für die Diagnose relevanten Netzwerke: CAN, CAN FD, LIN, FlexRay, Ethernet (DoIP, SoAd = AUTOSAR Socket Adaptor)
- „Out-of-the-box“ Unterstützung zahlreicher Flash-Spezifikationen unterschiedlichster OEMs
Vollständig
- Unterstützung unterschiedlichster Datenformate
- Interaktive Steuerung über GUI oder automatisierte Steuerung über API
Einfach
- Einfacher Austausch vorkonfigurierter Flash-Projekte in einem Paket (.vflashpack), optional auch änderungsgeschützt (.vflashsealed)
- Schnelle und unkomplizierte Erstellung von Flash-Projekten für unterschiedliche Bootloader, auf Basis der vFlash Templates
Schnell
- Hohe Transferrate - Beispiel: Transfer von 1.000 kByte Daten in 36,6 s (27,3 kByte/s) in ein idealisiertes Referenz-Steuergerät über CAN bei 500 kBit/s mit STmin = 0, BS = 0
Anwendungsgebiete
vFlash ist konzipiert für alle Anwender bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern, zu deren Aufgaben die (Re-)Programmierung von Steuergeräten gehört. vFlash erlaubt es Ihnen, Steuergeräte im Labor, an Programmierstationen, am Laborfahrzeug und im Fahrzeug sehr effizient zu flashen.


Sie steuern vFlash über eine grafische Benutzerschnittstelle oder integrieren es einfach als Bibliothek in eine bestehende Umgebung. Mit der speziellen Variante „vFlash Station“ flashen Sie parallel bis zu zehn Steuergeräte über einen jeweils eigenen Kommunikationskanal.
Mit den Varianten und Editionen eignet sich vFlash optimal für alle Anwendungsbereiche, in denen ein Steuergeräte-Software-Update erforderlich ist. vFlash wird von OEMs und Zulieferern intensiv genutzt, beispielsweise in der Entwicklung, in Test- und Validierungsszenarien mit CANoe und CANoe.DiVa, auf Prüfständen, in CI/CT-Pipelines mit angeschlossenen HIL-Systemen, in der Produktionsvorbereitung, in der Produktion und in produktionsnahen Szenarien, bei Testfahrten und in Werkstätten.
vFlash Bootloader Unterstützung
Vector bietet vorbereitete vFlash Templates (Plugins) für eine große Zahl unterschiedlicher Fahrzeughersteller bzw. Bootloader an.
Key Features
Integrierte Programmier- und Steuergerät-Update-Plattform
- Interaktives Flashen über die Benutzeroberfläche (Desktop Editionen) sowie automatisiertes Flashen über eine Programmierschnittstelle (Test Bench Editionen – mit C API und C# API), zur Prozessintegration und Einbindung in eine vorhandene Software-Umgebung.
- Flexible Referenzierung der Flashware in der Entwicklungsphase zum schnellen Testen vorgenommener Code-Änderung oder einfacher Austausch vorkonfigurierter Flash-Projekte in einem einzelnen Paket, auch vor ungewollten Änderungen gesichert.
- Software Update unter Verwendung „nativer“ Daten im Intel-Hex, Motorola-S und Binär-Format oder alternativ basierend auf Container-Formaten wie ODX-F und herstellerspezifischen Formaten.
- Variante vFlash Standard zum Aktualisieren von Steuergeräten über einen Kanal – auch das konsistente Aktualisieren mehrerer Steuergeräte mit der vFlash Desktop Edition und dem Feature „System Update“.
- Variante vFlash Station zum parallelen Flashen von bis zu 10 Steuergeräten über einen jeweils eigenen Kanal – für Just-in-time Updates über die GUI direkt nutzbar (vFlash Station Desktop Edition) oder über eine Automatisierungsschnittstelle (vFlash Station Test Bench Edition) integrierbar beispielsweise in eine Produktionsanwendung.
- Flexible Erweiterung der OEM-Flash-Sequenzen durch sogenannte “Custom Actions“, die vor und/oder nach dem Flashen ausgeführt werden.
Steuergeräte-Flashen mit individueller Anpassung und Security
- Codierung oder Datensicherung mit Datenwiederherstellung mittels Custom Actions.
- Dokumentation und Qualitätssicherung der Flash-Aktionen in Flash-Reports mittels Custom Actions oder dem eingebauten Kurz-Report.
- Flashen von komprimierten und verschlüsselten Daten.
- Validierung des Flashbootloaders im Steuergerät in Kombination mit CANoe.DiVa (über CAN, FlexRay, DoIP, LIN) – für CAN (FD) und Ethernet auch in einer virtuellen Umgebung mittels „SIL Kit“.
- Einsatz von vFlash im Kontext Testen am HIL – CANoe bringt mit vFlash beispielsweise Test-Software auf das SUT auf, um dann spezielle Tests durchführen zu können.
- Authentifizierung basierend auf den werkzeug-übergreifend einsetzbaren Security Manager Add-Ons von OEMs und Zulieferern.
- Tracing der CAN(FD)- und Ethernet-Kommunikation zur detaillierteren Analyse im Fehlerfall.
- Network Management: Zyklisches und ereignisbasiertes Versenden von statischen CAN (FD) Botschaften
- Absicherung der DoIP-Kommunikation mittels TLS (ISO13400-3) auch über einen durch Windows verwalteten Ethernet-Adapter
- Ethernet Funktionen: IPv4 und IPv6 über 100/1000BASE-T1, 100/1000BASE-TX, 10BASE-T1s; Unterstützung von VLAN, DHCP und SLACK; Aufwecken von Steuergeräten – über die DoIP Activation Line oder über Open Alliance TC10.
Case Studies
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vFlash Station zur Vermeidung von Software-Nacharbeit in der Produktion bei Volkswagen


Flexibler und OEM-angepasster automatisierter Flash-Prozess bei Valeo


Mobile Lösung zum Software-Update einer großen Zahl von Steuergeräten
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Varianten und Editionen
vFlash ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: vFlash Standard (auch einfach vFlash genannt) und vFlash Station. Jede dieser Varianten ist als Desktop Edition (DE) und Test Bench Edition (TBE) erhältlich.
Die Desktop Editionen konzentrieren sich auf die interaktive Nutzung, während die Test Bench Editionen auf die automatisierte Nutzung ausgerichtet sind.

vFlash (Standard)
vFlash dient zur Aktualisierung einzelner Steuergeräte und kann sowohl über eine grafische Benutzeroberfläche als auch über eine Automatisierungs-API verwendet werden. Es wird auch zum Erstellen von Aktualisierungskonfigurationen für einzelne Steuergeräte verwendet.
Mit vFlash kann ein Flash-Prozess analysiert und Optimierungspotenziale identifiziert werden. vFlash wird in der Regel in der Entwicklung, auf Prüfständen und in CI/CT-Pipelines eingesetzt, aber auch bei Einzelkanal-Updates in produktionsnahen Anwendungsbereichen.
Durch einfaches Austauschen der vFlash-Pakete ist ein Wechsel zwischen Steuergeräten unterschiedlicher Serien auf demselben Test-/Flash-System ohne nennenswerte Rüstzeiten möglich.
Mit der Software vFlash System Update können mehrere voneinander abhängige Steuergeräte in einem Subsystem aktualisiert werden. vFlash System Update ist Teil von vFlash DE (Desktop Edition).
Alle Steuergeräte werden dabei über einen einzigen Kanal eines Netzwerks verbunden – auch über einen Switch oder ein (Fahrzeug-)Gateway.
Das Update wird interaktiv über die grafische Benutzeroberfläche bedient. Die konfigurierten Steuergeräte werden hierarchisch in der GUI angezeigt. Sobald der Update-Prozess startet, kann der Fortschritt des Updates in der Systemansicht überwacht werden.

vFlash Station
Mit der Variante vFlash Station können bis zu 10 Steuergeräte parallel aktualisiert werden, jedes in einem separaten Netzwerk oder Kanal. Damit ist sie die ideale Variante, wenn maximaler Durchsatz erforderlich ist, beispielsweise wenn eine große Anzahl von Steuergeräten in kürzester Zeit aktualisiert werden muss – wie in produktionsnahen Szenarien bei Zulieferern oder OEMs.
Die Variante vFlash Station bietet zwei flexible Einsatzmöglichkeiten: Sie kann interaktiv über die grafische Benutzeroberfläche (vFlash Station DE) bedient oder über die Automatisierungsschnittstelle (vFlash Station TBE) nahtlos als Bibliothek in bestehende Produktions- und Prüfstandsumgebungen integriert werden. Mit der vFlash Station DE können Anwender mehrere Steuergeräte effizient über die GUI aktualisieren und so sofortige Just-in-Time-Software-Updates für eine große Anzahl von Steuergeräten mit minimalem Einrichtungsaufwand und ohne zusätzlichen Entwicklungs- oder Integrationsaufwand durchführen.
Alternativ ermöglicht die vFlash Station TBE eine einfache Integration in kundenspezifische Produktions- oder Prüfstandssoftware über die Automatisierungsschnittstelle. In diesem Szenario bleiben Logistik und Tests unter der Kontrolle der Software des Kunden, während der eigentliche Software-Update-Prozess von der vFlash Station übernommen wird. Diese Delegierung stellt sicher, dass die Einrichtung der Produktionslinie unabhängig von den spezifischen Ziel-Steuergeräten bleibt – beispielsweise erfordert der Wechsel zwischen verschiedenen OEMs keine Änderungen an der Flash-Einrichtung oder der Steuerungssoftware; lediglich das entsprechende vFlash-Paket muss ausgetauscht werden.
Darüber hinaus bietet die Möglichkeit, Flash-Reports zu erstellen oder Adressetikettendrucker anzusprechen, für ein hohes Maß an Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit.
Highlights Version 12
Nahtlose Integration in automatisierte Toolchains
- Über die neue Python API lässt sich vFlash noch einfacher in eigene Anwendungen, CI/CD-Pipelines und automatisierte Werkzeugketten integrieren.
- Über die neue SOVD API können jetzt Benutzeranwendungen vFlash auf Vector VN8900- und VT6000-Hardware-Plattformen steuern. Damit entstehen flexible, serviceorientierte Workflows für zukunftsfähige Diagnose- und Update-Umgebungen.
Frühere Updates für MICROSAR IO ECUs
- Auch Software-Updates für Lightweight MICROSAR IO Steuergeräte werden einfacher. Diese Steuergeräte können nun aktualisiert werden, selbst wenn ein dazugehöriges Companion-Steuergerät noch nicht verfügbar ist. Das ermöglicht unter anderem eine frühere Validierung.
Mehr Transparenz beim Flashen in der Vorproduktion
- Auch die Variante vFlash Station erhielt eine Weiterentwicklung: Eine neue Benutzeroberfläche bietet detailliertere Informationen zum momentan aktiven Just-in-Time-Update mehrerer Steuergeräte, die parallel und jeweils über eine separate Verbindung durchgeführt werden.
- Besonders in der Vorproduktion entsteht ein deutlicher Mehrwert, wenn Durchsatzoptimierung, Zeitersparnis und Kostensenkung im Fokus stehen. Die Lösung kann dabei interaktiv genutzt und auch ergänzend in eine bestehende Produktionssoftware integriert werden.
Erweiterte Unterstützung für OEMs und Supplier
- vFlash Version 12 erweitert die Unterstützung für Hersteller und Zulieferer. vFlash unterstützt nun auch die Bosch-proprietäre Interpretation von HEX-Flashware-Formaten, die mehrere Datenblöcken und mehrere Segmente beinhaltet - effizient und handlich gesteuert über ein Memory Description File.
- vFlash 12 unterstützt mehr als 100 Hersteller und über 250 Hersteller- und Tier-1-Bootloader. Damit bildet vFlash die starke Basis für ein standardisiertes, zuverlässiges und zukunftsorientiertes Steuergeräte-Update.
- Unterstützung des JLR ODX-F Flashware Dateiformats (ODX-F-Dateien die JLR VBF Dateien referenzieren)
Parallele System-Updates mit weniger Komplexität
- Für System-Update-Szenarien unterstützt vFlash System Update jetzt parallele und synchronisierte Updates mehrerer Steuergeräte in einem Subsystem oder Fahrzeug über nur eine Verbindung. Dadurch lassen sich koordinierte Updates konsistent und effizienter durchführen und komplexe Abläufe in zunehmend vernetzten Fahrzeugplattformen gezielt vereinfachen.
Custom Actions

- Flexible Erweiterung von OEM-Flash-Sequenzen durch sogenannte „Custom Actions“. Dabei handelt es sich um VDS-Skripte (Vector Diagnostic Scripting Library), die vor und/oder nach dem Flashen ausgeführt werden können.
- Dokumentation und Qualitätssicherung von Flash-Aktionen in Flash-Berichten durch Verwendung von Custom Actions
- Codierung oder Datensicherung mit Datenwiederherstellung, indem Custom Actions verwendet werden
Custom Action Tutorial Videos
Unterstützte Hardware
Unterstützte Netzwerk-Interfaces und Interface-Familien
- Vector Interfaces: VN15xx, VN16xx, VN56xx, VN4610, VN5430, VN7572, VN76xx
- Nicht Vector Interfaces: PassThru- und Vector D-PDU API Interfaces auf Anfrage
Unterstützte HIL- und Testgeräte
Vector Tool Platform
| Ab Version | 3.0 | 7.3 |
| vFlash 7 | x | x |
| vFlash 11 | - | x |
VN8900
| Ab Version | VN8911 | VN8914 | VN8917 |
| vFlash 7 | x | x | x |
| vFlash 9 SP3 | x* | x* | x |
*Nach dem Update auf Windows 10
VT6000
| Ab Version | VT6011 | VT6051A | VT620 | VT6060 |
| vFlash 7 | x | x | x | x |
| vFlash 9 SP3 | - | - | x | x |
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